Der einfachste Weg, einen langsamen PC spürbar schneller zu machen, ist der Wechsel auf eine SSD. Windows startet in Sekunden statt Minuten, Programme öffnen sich sofort, und selbst ein fünf Jahre altes Gerät fühlt sich wieder flott an. Das Beste: Sie müssen Windows dafür nicht neu installieren.
SATA oder NVMe — welche SSD brauchen Sie?
SATA-SSDs nutzen den gleichen Anschluss wie herkömmliche Festplatten (2,5-Zoll-Format). Sie sind 5–10× schneller als eine HDD und kosten im März 2026 etwa 50–80 CHF für 1 TB. NVMe-SSDs im M.2-Format stecken direkt auf dem Mainboard und sind nochmals 5–7× schneller als SATA-SSDs. Prüfen Sie im Handbuch Ihres PCs oder Laptops, welcher Anschluss vorhanden ist.
Windows auf die neue SSD klonen
- Backup erstellen: Bevor Sie irgendetwas ändern, sichern Sie Ihre Daten auf eine externe Festplatte oder in die Cloud. Unsere Anleitung zur Datensicherung hilft dabei.
- SSD einbauen: Bei Desktops: SSD in den freien Slot einbauen (SATA-Kabel oder M.2-Slot). Bei Laptops: Oft gibt es einen zweiten M.2-Slot oder der alte Datenträger muss ersetzt werden.
- Klonen: Nutzen Sie ein Tool wie Macrium Reflect Free oder Samsung Data Migration (bei Samsung-SSDs gratis). Diese Tools kopieren Ihre gesamte Windows-Installation 1:1 auf die neue SSD.
- Boot-Reihenfolge ändern: Im BIOS/UEFI die neue SSD als erstes Boot-Gerät einstellen.
- Alte Festplatte formatieren: Erst wenn alles funktioniert, können Sie die alte HDD als zusätzlichen Speicher nutzen oder entfernen.
Häufige Probleme und Lösungen
Wenn der PC nach dem SSD-Einbau nicht mehr startet, liegt es meist an der Boot-Reihenfolge im BIOS oder an einem nicht korrekt geklonten Bootloader. Stellen Sie sicher, dass Secure Boot aktiviert und der UEFI-Modus eingestellt ist. Falls Sie unsicher sind, bieten wir professionelle PC-Reparatur und Aufrüstung an — inklusive SSD-Einbau und Datenmigration.
